Webhosting Guide: Schritt für Schritt zum passenden Hoster

Webhosting ist ein unverzichtbarer Dienst für jeden, der eine Präsenz im Internet aufbauen möchte. Es handelt sich dabei um die Bereitstellung von Speicherplatz und Ressourcen auf Servern, die es einer Webseite ermöglichen, im Internet sichtbar zu sein. Unternehmen und Privatpersonen nutzen diesen Service, um ihre Projekte, von einfachen Blogs bis hin zu komplexen E-Commerce-Seiten, online zu stellen und zu verwalten.

Was ist Webhosting?

Was ist Webhosting?

Webhosting ist die Bereitstellung von Speicherplatz und Ressourcen auf einem Server, die notwendig sind, um eine Website im Internet zu veröffentlichen. Ohne Webhosting können Inhalte wie Texte, Bilder und Videos nicht im World Wide Web zugänglich gemacht werden.

Webhosting-Dienstleister stellen die Infrastruktur zur Verfügung, damit Webseiten jederzeit online erreicht werden können. Benutzer können durch die Eingabe eines Domain-Namens in ihrem Browser auf diese Inhalte zugreifen. Hierbei ist Webhosting essenziell, da es die Webseite auf einem Server hostet und damit publiziert. Hosts übernehmen oft auch die Wartung dieser Server, was technische Kenntnisse erfordert, die viele Seitenbetreiber nicht selbst besitzen.

Der Bedarf an Webhosting ergibt sich aus dem Wunsch, eine Website zu erstellen und diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Auswahl des passenden Hostings ist abhängig von verschiedenen Faktoren wie Besucheraufkommen, benötigten Ressourcen und dem vorhandenen Budget.

Wie funktioniert Webhosting?

Wie funktioniert Webhosting?

Bevor Du einen Speicherplatz, den sogenannten Webspace, bei einem Hosting-Provider (Webhost) mietest, ist es erforderlich das Du Dir ein paar Gedanken zum Leistungsumfang und der Verfügbarkeit Deines Projektes machst. Dazu zählt, wie viel Speicherplatz Du für Deine Webseite benötigst, wie viel Traffic Du erwartest (also wie viele Nutzer Deine Homepage ungefähr pro Tag besuchen werden) und ob Du ein Content-Management-System benutzen möchtest, das zwingend den Einsatz einer Datenbank voraussetzt. Sollten in Deinem Kopf jetzt nur Fragezeichen kreisen, keine Angst! Wenn wir unseren Job gut gemacht haben und Du dieses Tutorial zu Ende liest, wirst Du kompetent genug sein, genau diese Fragen für Dich zu beantworten!

Nachdem das geklärt ist, suchst Du Dir jetzt den zu Dir passenden Hosting-Anbieter. Der Webhost betreibt und überwacht eine Vielzahl von Servern, die in einem Rechenzentrum an das Internet angeschlossen sind. Diese Server sind Computer, auf denen zum einen enorme Mengen an Speicherplatz zur Verfügung stehen. Zum anderen laufen auf diesen Servern Programme, die dafür Sorgen das bereitgestellte Funktionalitäten wie z. B. Datenbanken für den Kunden verfügbar sind.

Der Anbieter stellt Dir den in Deinem Angebotspaket gewählten Speicherplatz auf einem Server zur Verfügung. Er sorgt dafür, dass die von Dir gewählte Domain auf Deinen Webspace geleitet wird. Üblicherweise teilst Du Dir den Speicherplatz auf einem Server mit weiteren Kunden. Je günstiger ein Angebot ist, umso mehr Kunden werden auf einem Server gehostet, was zu Lasten der Verfügbarkeit Deiner Webseite gehen kann.

Du bekommst vom Webhost eine E-Mail mit Zugangsdaten zum Kundenadministrationsprogramm. Damit kannst Du selbständig viele Parameter Deiner Webseite konfigurieren. Zum Beispiel E-Mail-Adressen einrichten, oder Datenbanken für Deinen Webspace aktivieren. Du erhältst außerdem einen FTP-Zugang zu Deinem Speicherplatz. Mit einem FTP-Programm (wie z.B. Filezilla oder CyberDuck) kannst Du Dich Direkt mit Deinem Serverplatz verbinden und Dateien für Deine Homepage aufspielen. Oder andersrum Daten von Deinem Webspeicher auf Deine Festplatte kopieren. Üblicherweise ist der Webspace beim Host unmittelbar nach Auftrag für Dich verfügbar. Die Domain muss bei der zuständigen Registrierungsstelle für Dich reserviert werden. Dies dauert maximal 24 Stunden. Du kannst also ruck, zuck mit Deiner eigenen Homepage online sein.

Arten von Webhosting

Unterschiedliche Arten von Webhosting

Webhosting ist essenziell, damit eine Website im Internet erreichbar ist. Je nach Anforderungen gibt es unterschiedliche Hosting-Arten, die in Preis und Leistung variieren. Nachfolgend erklären wir Dir die bedeutendsten Varianten des Webhostings:


Webspace (Shared Hosting)

Im Shared Hosting teilen mehrere Websites Ressourcen wie Speicherplatz, CPU und RAM auf einem Server. Diese kosteneffiziente Lösung ist besonders für Einsteiger, kleine Blogs und Start-ups geeignet.

  • Vorteile: Kostengünstig, einfach einzurichten, geringer technischer Aufwand.
  • Nachteile: Begrenzte Ressourcen und Leistung, Abhängigkeit von anderen Websites auf dem Server.

Kostenloser Webspace

Kostenloser Webspace bietet begrenzte Ressourcen ohne Kosten, jedoch oft mit Werbeeinblendungen. Geeignet für persönliche Blogs oder Experimente, weniger für geschäftskritische Websites.

  • Vorteile: Kostenfrei, niedrige Einstiegshürde, gut für Lernzwecke.
  • Nachteile: Begrenzte Ressourcen und Werbeeinblendungen, kein garantierter Support.

Dedicated Server (Root)

Dedicated Server gewähren volle Kontrolle über Ressourcen und Konfiguration. Ideal für große Unternehmen mit hohem Traffic und speziellen Anforderungen.

  • Vorteile: Volle Kontrolle, hohe Leistung, keine Auswirkungen durch andere Nutzer.
  • Nachteile: Hohe Kosten, technisches Know-how erforderlich, Verantwortlich für Sicherheitsaspekte.

VPS (Virtual Private Server)

Ein VPS bietet mehr Kontrolle und Isolation als Shared Hosting, indem Ressourcen auf virtuellen Servern geteilt werden. Geeignet für kleine bis mittelgroße Unternehmen mit wachsenden Anforderungen.

  • Vorteile: Mehr Kontrolle als Shared Hosting, Skalierbarkeit, kosteneffizient.
  • Nachteile: Geteilte Ressourcen, begrenzte Leistung im Vergleich zu dedizierten Servern, technische Kenntnisse erforderlich.

VDS (Virtual Dedicated Server)

Eine Weiterentwicklung des VPS, die dedizierte Ressourcen in einer virtuellen Umgebung bietet. Für Unternehmen, die die Vorteile eines dedizierten Servers ohne die vollen Kosten nutzen möchten.

  • Vorteile: Dedizierte Ressourcen, Skalierbarkeit, günstiger als dedizierte Server.
  • Nachteile: Geringere Leistung als dedizierte Server, technische Kenntnisse erforderlich, abhängig von der Host-Infrastruktur.

Cloud Server

Cloud Server bieten Flexibilität und Skalierbarkeit durch die Bereitstellung von Ressourcen in der Cloud. Geeignet für Unternehmen mit schwankendem Ressourcenbedarf.

  • Vorteile: Hohe Flexibilität, Skalierbarkeit, bezahlen nur für verbrauchte Ressourcen.
  • Nachteile: Kosten können variieren, abhängig von der Cloud-Infrastruktur, Sicherheitsbedenken.

Reseller Hosting

Reseller Hosting ermöglicht es, Ressourcen zu kaufen und an Dritte weiterzuverkaufen. Für Webdesigner, Entwickler oder Unternehmen, die Hosting-Dienste anbieten möchten.

  • Vorteile: Einkommensmöglichkeit, kein Bedarf für eigene Serveradministration, technischer Support vom Hauptanbieter.
  • Nachteile: Abhängig vom Hauptanbieter, begrenzte Kontrolle, eingeschränkte Anpassungsmöglichkeiten.

Managed Server

Managed Server überlassen Wartung, Aktualisierungen und Sicherheitsaspekte dem Hosting-Anbieter. Geeignet für Unternehmen ohne spezialisierte IT-Ressourcen.

  • Vorteile: Keine Sorgen um Wartung, professioneller Support, Konzentration auf Geschäftsaufbau.
  • Nachteile: Höhere Kosten, eingeschränkte Kontrolle für technisch versierte Nutzer, abhängig vom Anbieter.

Clustered Server

Clustered Server verwenden mehrere Server, um Lasten zu verteilen und Ausfallsicherheit zu gewährleisten. Für große Unternehmen mit hohem Traffic und hohen Verfügbarkeitsanforderungen.

  • Vorteile: Hohe Verfügbarkeit, Skalierbarkeit, Ausfallsicherheit.
  • Nachteile: Komplexität der Konfiguration, höhere Kosten, erfordert spezielles Fachwissen.

Grid Computing

Grid Computing verteilt Rechenleistung auf verschiedene Computer, ideal für Forschungseinrichtungen und rechenintensive Anwendungen.

  • Vorteile: Hohe Rechenleistung, Skalierbarkeit, kosteneffizient.
  • Nachteile: Komplexe Implementierung, nicht für alle Anwendungen geeignet, abhängig von der Netzwerkverbindung.

Server Housing (Colocation)

Server Housing ermöglicht es, einen eigenen physischen Server in einem Rechenzentrum des Hosting-Anbieters zu betreiben. Für Unternehmen mit eigenen Servern, die dennoch die Infrastruktur eines Rechenzentrums nutzen möchten.

  • Vorteile: Volle Kontrolle über Hardware, hohe Bandbreite, Sicherheit durch Rechenzentrum.
  • Nachteile: Hohe Anfangsinvestition, eigene Wartung erforderlich, abhängig von der Qualität des Rechenzentrums.

Home Server

Home Server sind lokal betriebene Server für Enthusiasten oder kleine Unternehmen mit einfachen Anforderungen.

  • Vorteile: Volle Kontrolle, geringere Kosten, lokale Verfügbarkeit.
  • Nachteile: Begrenzte Bandbreite, nicht für geschäftskritische Anwendungen, abhängig von der Internetverbindung.

WordPress Hosting

WordPress Hosting ist speziell auf die Bedürfnisse von WordPress-Websites zugeschnitten, ideal für Nutzer ohne technische Erfahrung.

  • Vorteile: Optimiert für WordPress, automatische Updates, spezialisierter Support.
  • Nachteile: Eingeschränkte Anpassungsmöglichkeiten, möglicherweise teurer als Standard-Hosting, nicht für andere CMS geeignet.

E-Mail Hosting

E-Mail Hosting bietet separate Dienste nur für E-Mails, ideal für Unternehmen mit hohem E-Mail-Verkehr.

  • Vorteile: Spezialisierte E-Mail-Funktionen, höhere Sicherheit, Entlastung des Hauptservers.
  • Nachteile: Zusätzliche Kosten, separate Verwaltung erforderlich, begrenzte Ressourcen.

Shop Hosting

Shop Hosting ist auf E-Commerce-Anforderungen zugeschnitten, geeignet für Online-Händler und Unternehmen mit Online-Shops.

  • Vorteile: Spezialisierte E-Commerce-Funktionen, Skalierbarkeit, Sicherheitsfunktionen.
  • Nachteile: Möglicherweise höhere Kosten, eingeschränkte Anpassungsmöglichkeiten, abhängig vom Anbieter.

SSD Server

SSD Server basieren auf Solid State Drives für schnellere Ladezeiten, ideal für Websites, die auf Geschwindigkeit angewiesen sind.

  • Vorteile: Schnellere Ladezeiten, höhere Leistung, Zuverlässigkeit der SSDs.
  • Nachteile: Möglicherweise höhere Kosten, begrenzter Speicherplatz, nicht für alle Anwendungen erforderlich.

Image Hosting

Image Hosting ist spezialisiert auf das Speichern und Teilen von Bildern online, geeignet für Fotografen, Blogger und Social-Media-Nutzer.

  • Vorteile: Spezialisierte Bildfunktionen, einfaches Teilen von Bildern, Entlastung des Hauptservers.
  • Nachteile: Begrenzter Funktionsumfang, nicht für andere Dateitypen geeignet, möglicherweise zusätzliche Kosten.

Storage server

Storage Server bieten großen Speicherplatz und Flexibilität für Unternehmen mit umfangreichen Speicheranforderungen.

  • Vorteile: Großer Speicherplatz, Skalierbarkeit, flexibles Datenmanagement.
  • Nachteile: Möglicherweise höhere Kosten, nicht für rechenintensive Anwendungen geeignet, abhängig von der Netzwerkverbindung.

Cloud Speicher

Cloud Speicher bietet online sicheren Speicherplatz für Dateien, ideal für Einzelpersonen und Unternehmen mit Bedarf an sicheren Datenlagerungsoptionen.

  • Vorteile: Zugriff von überall, automatische Backups, Skalierbarkeit.
  • Nachteile: Kosten können variieren, abhängig von der Internetverbindung, Datenschutzbedenken.

Beim Wählen des passenden Hostings sollten individuelle Bedürfnisse wie Traffic-Volumen, Ressourcenbedarf und technisches Wissen berücksichtigt werden. Eine detaillierte Analyse verschiedener Webhosting-Arten bietet Orientierung und hilft dabei, eine informierte Entscheidung zu treffen.

Auswahl des richtigen Hosting-Anbieters

Webhosting Anbieter auswählen

Bei der Auswahl eines Webhosting-Anbieters ist es entscheidend, Kriterien wie Funktionen, Leistung, Bedienung, Kosten, Sicherheit und Kundensupport zu bewerten. Ein leistungsstarker Host wird schnelle Ladezeiten und effiziente Datenverarbeitung bieten, was für die Nutzererfahrung essenziell ist.

Zuverlässigkeit ist ein weiterer Schlüsselfaktor. Anbieter sollten eine hohe Betriebszeit zusichern, idealerweise über 99%. Ein zuverlässiger Webhost garantiert, dass Ihre Website meistens erreichbar ist. Online-Bewertungen von bestehenden Kunden können Aufschluss über die Erfahrungen mit bestimmten Providern geben.

Die Möglichkeit zur Skalierbarkeit ist besonders für wachsende Unternehmen wichtig. Ihr Webhosting-Anbieter sollte in der Lage sein, mit Ihrem Unternehmen mitzuwachsen und Anpassungen an das Hosting-Paket ohne Schwierigkeiten zu ermöglichen.

Indem Sie diese Punkte berücksichtigen, können Sie einen Webhosting-Anbieter wählen, der Ihren Bedürfnissen entspricht und eine solide Basis für Ihre Online-Präsenz bildet.

Unsere Erfahrungen und Kundenprojekte beeinflussen maßgeblich die Auswahl. Mittwald überzeugt mit sehr starker Performance und super Support, ideal für umfangreiche Webprojekte. ALL-INKL hingegen bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bei Hosting-Paketen, perfekt für kleinere Unternehmen. Unsere Einschätzungen basieren auf Performance, Zuverlässigkeit und Kundenservice aus der praktischen Umsetzung zahlreicher Kundenprojekte.

Auswahlkriterium #1: Funktionen

Webhosting Auswahl: FunktionenBei der Wahl des richtigen Webhosting-Plans ist das Verständnis der angebotenen Funktionen essenziell. Grundlegende Funktionen, die man typischerweise erwarten kann, umfassen Webspace, Datenbankunterstützung und E-Mail-Konten. Jeder Webhosting-Anbieter sollte eine stabile Performance mit einer adäquaten Anzahl an verfügbaren E-Mail-Adressen, Datenbanken, und ausreichendem Speicherplatz für die Webseite garantieren.

Erweiterte Funktionen könnten sein:

  • SSL-Zertifikate: Für die Sicherheit der Webseite und zum Schutz der Nutzerdaten.
  • Automatische Backups: Wichtig zur Wiederherstellung der Daten im Verlustfall.
  • Content Delivery Network (CDN): Beschleunigt das Laden der Website weltweit.
  • Erweiterte Sicherheitsmerkmale: Dazu gehören DDoS-Schutz oder Malware-Scans.

Die Wahl der Funktionen hängt von speziellen Anforderungen des Projekts ab. Bereitgestellte Funktionen sollten im folgenden Kontext betrachtet werden:

  • Art der Webseite: Benötigt eine E-Commerce-Seite mehr Sicherheitsfeatures als ein Blog?
  • Verkehrsaufkommen: Kann das Hosting hohem Besucheraufkommen standhalten, ohne zusätzliche Kosten zu verursachen?
  • Skalierbarkeit: Ist ein einfaches Upgrade des Plans ohne Serviceunterbrechung möglich?

Eine sorgfältige Abwägung des Funktionsumfangs im Verhältnis zu den Bedürfnissen der Webseite sorgt für eine zufriedenstellende Erfahrung mit dem Webhosting-Anbieter.

Auswahlkriterium #2: Leistungen

Webhosting Auswahl: LeistungBeim Webhosting ist die Auswahl der Leistungen zentral für die Performance und Zuverlässigkeit einer Website. Serverstandort beispielsweise beeinflusst die Zugriffszeiten: Je näher der Server am Website-Besucher, desto kürzer die Ladezeiten. Es ist ratsam, den Serverstandort gemäß der geografischen Lage der Zielgruppe zu wählen.

Bandbreite ist ein weiterer kritischer Faktor, der das Besucheraufkommen und die Schnelligkeit, mit der Daten übertragen werden, bestimmt. Eine hohe Bandbreite sorgt für schnelle Ladezeiten selbst bei hohem Verkehrsaufkommen. Man sollte prüfen, ob die angebotene Bandbreite skalierbar ist, um Spitzenlasten zu bewältigen.

Server-Ressourcen wie Speicherplatz, CPU und RAM sind für das Leistungsvermögen der Website entscheidend. Benötigt eine Website ressourcenintensive Anwendungen, ist es unerlässlich, dass der Hoster ausreichend Kapazitäten bereitstellt.

Um sicherzustellen, dass die Hosting-Leistungen den persönlichen Anforderungen entsprechen, sollte man folgendes beachten:

  • Bedarfsanalyse: Ermitteln des eigenen Bedarfs an Speicherplatz, Datenverkehr und Ressourcen.
  • Skalierbarkeit: Optionen für das Upgrade von Ressourcen bei steigendem Bedarf prüfen.
  • Service-Level-Agreements (SLAs): Garantierte Verfügbarkeit und Supportleistungen im Hosting-Vertrag festlegen.

Eine gründliche Auseinandersetzung mit diesen Aspekten ermöglicht es, ein Hosting-Paket zu finden, das Leistung und Zuverlässigkeit für eine Website optimal gewährleistet.

Auswahlkriterium #3: Bedienung

Webhosting Auswahl: BedienungEine benutzerfreundliche Bedienung ist entscheidend, wenn es um die Verwaltung einer Website über das Control Panel geht. Anbieter sollten ein intuitives Dashboard bieten, das selbst für Einsteiger leicht zu navigieren ist. Im Folgenden werden die grundlegenden Schritte zur Verwaltung einer Website skizziert:

  • Login: Der erste Schritt ist das Anmelden im Control Panel mit den eigenen Zugangsdaten.
  • Überblick gewinnen: Nutzer sollten eine Übersicht über die Website-Ressourcen, wie Speicherplatz und Bandbreite, direkt auf der Startseite haben.
  • Dateiverwaltung: Das Control Panel sollte einen Dateimanager enthalten, mit dem Nutzer problemlos Dateien hochladen, bearbeiten und verwalten können.
  • Datenbanken: Für die Einrichtung und Verwaltung von Datenbanken sollten Tools zur Verfügung stehen, die eine einfache Bedienung ermöglichen.

Für die tägliche Verwaltung sind zudem folgende Funktionen von Bedeutung:

  • E-Mail-Konten: Leichtes Einrichten und Verwalten von E-Mail-Adressen.
  • Domains: Eine einfache Verwaltung von Subdomains und Domainweiterleitungen.
  • Sicherheit: Tools für Backups und Schutz vor Malware sollten leicht zugänglich sein.

Das Control Panel sollte außerdem ausführliche Hilfedokumentationen bereithalten, die dem Nutzer bei der Ausführung von Verwaltungsaufgaben assistieren. Die Fähigkeit, diese Aufgaben mit wenigen Klicks durchzuführen, steigert die Effizienz und spart Zeit.

Wichtig ist, dass das Control Panel regelmäßig aktualisiert wird, um die Handhabung weiter zu vereinfachen und die Sicherheit zu gewährleisten. Eine Einführung in die grundlegenden Schritte der Bedienung kann Nutzern helfen, sich schnell mit den Funktionen vertraut zu machen.

Auswahlkriterium #4: Kosten

Webhosting Auswahl: KostenBeim Entscheidungsprozess für ein Webhosting-Paket spielen die Kosten eine entscheidende Rolle. Doch neben dem Basispreis sollten sich Nutzer der potenziellen versteckten Kosten bewusst sein, um eine fundierte Wahl zu treffen.

Monatliche vs. jährliche Tarife: Viele Anbieter locken mit niedrigeren Preisen bei längerfristigen Verträgen. Prüfen Sie, was langfristig günstiger ist.

Setup-Gebühren: Einige Hosts erheben einmalige Gebühren für die Einrichtung.

Domainkosten: Oft ist eine Domain im ersten Jahr kostenfrei, verursacht aber später jährliche Kosten.

Speicherplatz und Bandbreite: Grundtarife haben oft strikte Limits für Speicherplatz und Datenverkehr.

Sicherheitsfeatures: Elemente wie SSL-Zertifikate können Zusatzkosten verursachen, obwohl Anbieter wie Webgo kostenlose SSL-Zertifikate anbieten.

Backups: Regelmäßige Backups sind kritisch, aber nicht immer im Preis inbegriffen.

Skalierbarkeit: Die Fähigkeit, Dienstleistungen hoch- oder runterzufahren, sollte ohne übermäßige Gebühren möglich sein.

Support: Während manche Hosts 24/7 Support inkludieren, könnten anderen dafür zusätzliche Gebühren verlangen.

Berücksichtigen Sie diese Faktoren sorgfältig, um Überraschungen in der Rechnung zu vermeiden und sicherzustellen, dass die gewählte Hosting-Lösung Ihren individuellen Bedürfnissen zu den besten Preisen entspricht.

Auswahlkriterium #5: Sicherheit

Webhosting Auswahl: SicherheitBeim Hosting einer Webseite ist Sicherheit einer der entscheidendsten Aspekte. Webhosting-Anbieter nutzen eine Vielzahl von Maßnahmen, um Websites vor Bedrohungen zu schützen.

  • Firewalls: Diese agieren als Schutzschild gegen unerwünschten Verkehr und verdächtige Anfragen.
  • DDoS-Schutz: Hierdurch werden Websites vor Überlastungsangriffen bewahrt.
  • Malware-Scans: Regelmäßige Überprüfungen auf schädliche Software helfen dabei, Bedrohungen frühzeitig zu erkennen.
  • SSL-Zertifikate: Diese verschlüsseln die Datenübertragung und sind für sichere Transaktionen unerlässlich.
  • Backups: Automatische Backup-Lösungen stellen sicher, dass Daten im Verlustfall wiederhergestellt werden können.

Neben den Maßnahmen des Anbieters sollten Nutzer zusätzliche Schritte für die Sicherheit ihrer Website berücksichtigen:

  1. Stärkere Passwörter: Sie sollten komplexe und einzigartige Passwörter für Administrationszugänge einrichten.
  2. Updates: Halten Sie alle Systeme und Anwendungen stets auf dem aktuellen Stand, um Sicherheitslücken zu schließen.
  3. Zwei-Faktor-Authentifizierung: Diese zusätzliche Sicherheitsebene verifiziert die Identität des Nutzers bei der Anmeldung.
  4. Berechtigungsmanagement: Beschränken Sie die Zugriffsrechte auf das Nötigste und verwalten Sie Nutzerrollen sorgfältig.

Diese Maßnahmen in Kombination bieten einen robusten Schutz und tragen dazu bei, die Integrität einer Website zu gewährleisten. Anbieter sind für die Basisabsicherungen verantwortlich, während die Nutzer für die Konfiguration und laufende Sicherheitswartung zuständig sind. Ein umsichtiger Umgang mit der eigenen Website-Sicherheit stärkt das Vertrauen der Webseite-Besucher und schützt vor potenziellen Bedrohungen.

Auswahlkriterium #6: Support

Webhosting Auswahl: SupportUnterstützungsangebot: Webhosting-Anbieter stellen in der Regel verschiedene Kanäle für den Kundensupport bereit. Dies kann Live-Chat, Telefonsupport, Ticket-Systeme und E-Mail-Dienste umfassen. Es ist wichtig, dass Kunden leicht herausfinden können, welche Optionen zur Verfügung stehen und wie sie diese im Bedarfsfall nutzen können.

Reaktionszeit: Die Geschwindigkeit, mit der ein Webhosting-Provider auf Anfragen antwortet, ist ein kritischer Faktor, insbesondere in Notfällen. Die Reaktionszeit variiert von Anbieter zu Anbieter; manche bieten Support rund um die Uhr, während andere nur zu bestimmten Geschäftszeiten erreichbar sind.

  • 24/7 Support: Verfügbarkeit von Hilfe zu jeder Zeit, besonders wichtig für Webprojekte mit Traffic aus verschiedenen Zeitzonen.
  • Geschäftszeiten-Support: Service innerhalb definierter Stunden, kann hinreichend für kleinere lokale Websites sein.

Spezialisierung und Qualität: Nicht nur die Verfügbarkeit des Supports, sondern auch die Kompetenz des Support-Teams sind maßgebend. Einige Anbieter haben Experten für bestimmte CMS wie WordPress spezialisiert, was bei spezifischen Problemen von Vorteil sein kann. Die Qualität des Supports lässt sich häufig anhand von Kundenbewertungen und Tests einschätzen.

Es ist ratsam, vorab Erkundigungen über die Erfahrungen anderer Nutzer mit dem Support-Team eines Webhosting-Anbieters einzuholen. So kann man ein Verständnis für die Zuverlässigkeit und Effizienz des angebotenen Supports gewinnen und sicherstellen, dass im Falle von Problemen oder Fragen schnelle Hilfe gewährleistet ist.

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Technische Aspekte von Webhosting

Einen Webhost solltest Du stets auf Herz und Nieren prüfen, bevor Du bei ihm Leistungen bestellst. Das gilt für Shared Webspace und erst recht wenn Du planst, einen Server bei dem Anbieter zu mieten. Es gibt einige Merkmale, auf die Du bei einem Anbieter achten solltest, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Außerdem erfährst Du in diesem Kapitel, warum Webhosting nicht allein vom Preis abhängen sollte und zu guter Letzt, welche Zahlungsmethoden von den Webhostern akzeptiert werden.

Speicherplatz

Ein hervorragender Webhost wird Dir keine Standard-Leistungen zu überteuerten Preisen verkaufen! Warum 5 GB nehmen, wenn Du für den gleichen Preis 50 GB Speicherplatz bekommen kannst? Natürlich brauchst Du nicht für jedes Projekt gleich so viel Platz. Trotzdem solltest Du möglichst viel Platz nehmen, wenn er Dir zu einem guten Preis angeboten wird. Das schafft Planungssicherheit.

Traffic

Der Datenverkehr Deiner Webseite steigt mit der Anzahl der Besucher, die sich Deine Inhalte im Netz ansehen. Wird der Traffic bei vielen Anbietern noch immer limitiert, bieten gute Webhosting-Firmen eine Traffic-Flatrate an. Selbstverständlich im Angebot inklusive. Das ist ein sehr sensibler Punkt. Wenn Deine Webseite nämlich mal stark frequentiert wird, ist sie nicht mehr erreichbar, wenn Dein Traffic-Volumen für den Monat aufgebraucht ist. Darum ist eine Traffic-Flat ein Must-have!

E-Mail-Konten und Postfächer

Eine vernünftige Anzahl von E-Mail-Konten und Postfächern gehört zu einem korrekten Webhosting-Angebot dazu. Gerade wenn Du ein Webprojekt planst, bei dem mehrere Leute involviert sind, soll jeder auch seine eigene E-Mail-Adresse bekommen. Die Unterstützung für IMAP ist dabei heutzutage Pflicht.

Inklusiv-Domains

Hier ist es wie mit dem Speicherplatz. Wenn Du mehr für den gleichen Preis bekommen kannst, warum sich dann mit weniger zufriedengeben? Viele Anbieter preisen nur eine .de-Domain in das Webhosting-Paket mit ein. Benötigst Du weitere Domains für Dein Webprojekt, lassen sie es sich extra bezahlen. Webhoster mit Servicecharakter bieten Dir mindestens drei Domainnamen im Webhostingpaket an. Am besten nicht nur .de-Domains, sondern alle gängigen internationalen Top-Level-Domains wie .com, .net und auch .eu.

Vorinstallierte Software

Beliebte Content-Management-Systeme wie WordPress oder Joomla, die Forum-Software phpBB und weitere Software in der One-Click-Installation. Das spart Dir Zeit. Denn die nötige Einrichtung der Datenbank entfällt durch die Vorinstallation.

MySQL-Datenbanken

Datenbanken sind für den modernen Webauftritt unverzichtbar. Deshalb sind in einem guten Webhostingpaket gleich mehrere davon ohne Aufpreis vorhanden.

PHP

Es soll immer noch Webhoster geben, die PHP auf ihren Servern nur gegen Aufpreis anbieten. Lass Dich davon nicht beirren! Es ist selbstverständlich, dass PHP-Skripte auf dem Server eines Hostinganbieters einwandfrei funktionieren.

Erreichbarkeit und Performance

Beziehe bei Deiner Recherche unbedingt auch die Erreichbarkeit des Webhosts mit ein. Üblicherweise machen Webhoster diese Daten auf ihrer Webseite transparent. Je niedriger der Wert für die Erreichbarkeit pro Jahr ist, umso häufiger gab es Störungen und Ausfälle im Rechenzentrum. Bei geeigneten Webhostern liegt dieser Wert zwischen 98 und 99,9 Prozent. Alles andere ist Mist. Denn jede Störung bedeutet, dass Deine Webseite nicht erreichbar ist.

Das Memory-Limit

Das Memory-Limit ist das Arbeitsspeicherlimit für PHP-Skripte. Die Webhoster limitieren dies serverseitig auf einen bestimmten Wert. Achte bei der Auswahl darauf, dass das Memory-Limit ausreichend für die Software ist, die Du benutzen möchtest. Für Typo3 und WordPress wird zum Beispiel ein Memory-Limit von 128 MB empfohlen. Noch besser ist es natürlich, wenn Dir der Webhost erlaubt, das Memory-Limit selbständig zu erhöhen. In diesem Fall kannst Du den Arbeitsspeicher flexibel an Dein Projekt anpassen. Das macht aber nicht jeder Internetserviceprovider mit.

Kunden je Server

Ein fairer Webhost wird Dir schon auf seiner Webseite mitteilen, wie viel Kundenseiten beim Shared Webspace auf einem Server gehostet werden. Die Zahl sollte so gering wie möglich sein. Zu viele Webseiten auf einem Server drosseln die Performance Deiner Webseite.

Support

Auch die Art und Weise, wie Du mit Deinem Hosting-Anbieter kommunizieren kannst, und vor allem, wie schnell dieser reagiert, ist ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl des Webhosts. Viele Anbieter offerieren nur einen E-Mail-Support gratis an und lassen sich den telefonischen Support durch eine Hotline-Gebühr pro Minute extra bezahlen. Sind die Leute am Telefon dann noch unfreundlich und wirken inkompetent bereut man schnell, dass man bei der Auswahl des Anbieters nicht auf ausreichenden Support geachtet hat. Gute Anbieter kümmern sich um Dein Problem per E-Mail (mit Antwortgarantie innerhalb eines bestimmten Zeitraumes) und per Telefon (freundlich und ohne große Gebührenaufschläge). Immer mehr Firmen bieten auch einen Support per Live-Chat an, wo Dir umgehend von einem Mitarbeiter geholfen wird.

Vor- und Nachteile

webhosting vergleich

Welche Vorteile bietet das Webhosting?

Das Webhosting bietet Dir viele Vorteile. Vor allem dann, wenn Du in puncto Server-Administration nicht bewandert bist. Egal ob Du Dich für das Shared Webhosting entscheidest, oder einen Managed Server mieten möchtest, Du kannst Dich darauf verlassen, dass der Webhost die Hardware stets auf dem aktuellen Stand hält. Die permanente Überwachung und Administration des Speicherplatzes im Rechenzentrum erspart Dir jede Menge Zeit und Kummer. Denn Du brauchst Dich um nichts zu kümmern. Professionelles Webhosting reduziert auch Deine Kosten extrem. Beim Shared Webhosting bekommst Du viel Leistung zum besonders günstigen Preis. Es ist alles vorkonfiguriert und Du kannst sofort damit beginnen, Deine Webseite zu erstellen. Auch E-Mail-Adressen lassen sich in kurzer Zeit einrichten. Denn alles ist bereits vorkonfiguriert. Eine Vielzahl von Anwendungen und Skripten steht Dir zur Verfügung. So bist Du in der Lage innerhalb weniger Stunden Deine eigene Webseite an den Start zu bringen. Über die richtigen Einstellungen und Updates für den Server musst Du Dir dabei keine Gedanken machen. Die übernimmt der Webhost vollständig für Dich.

Auch wenn Du Dich für die Miete eines Servers entscheidest hast Du im Dedicated Hosting wenig Sorgen. Hier haben die Fachkräfte Deines Webhostinganbieters gute Arbeit geleistet und stellen Dir den Server vorkonfiguriert zur Verfügung. Über eine benutzerfreundliche Weboberfläche kannst Du nun sehr einfach eine Vielzahl von Einstellungen für Dein Projekt vornehmen. Das Unternehmen hält den Server stets auf dem neuesten Stand. Wenn Du auf Plug’n’Play stehst und Systeme gerne sofort nutzen möchtest, bist Du beim Webhosting auf jeden Fall sehr gut beraten.

Welche Nachteile gibt es beim Webhosting?

Die Nachteile beim Webhosting sind gering. Für den Großteil der Kunden haben sie gar keine Bedeutung. Power-User stören sich beim Shared Webhosting vor allem an der Vorkonfiguration. Aus Sicherheitsgründen sind sämtliche Einstellungen vorkonfiguriert und der Webhost entscheidet, welche Dienste er zulässt. Das schmeckt nicht jedem Profinutzer, der bestimmte Anforderungen für sein Webprojekt benötigt. Beim Shared Webhosting kann zudem die Performance Deiner Seite leiden, wenn der Webhost eine Vielzahl an Webseiten auf denselben Server packt. Eingeschränkter Speicherplatz, geringer Traffic und gesperrte Skripte gehören heutzutage der Vergangenheit an. Bei der Vielzahl der Webhostinganbieter gehört der Kundenservice mittlerweile zum guten Ton. Auch bei gemieteten Servern halten sich die Nachteile in Grenzen. Der größte Nachteil entsteht hier eigentlich nur beim Housing für den eigenen Server. Da das Rechenzentrum meist nicht um die Ecke liegt, benötigt man für die Wartung vor Ort dann doch in der Regel Personal, dass Arbeiten an der Hardware vornimmt.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einer Domain und Webhosting?

Unterschied Domain und WebhostingEine Domain ist der einzigartige Name, der eine Website im Internet identifiziert. Sie funktioniert wie eine Adresse, die Nutzern mitteilt, wo sie eine Website finden können. Zum Beispiel ist „www.beispiel.de“ eine solche Adresse. Die Domainregistrierung ist der Prozess, bei dem dieser Name von einer dafür autorisierten Organisation offiziell registriert wird und somit dem Inhaber das exklusive Recht zur Nutzung dieser spezifischen Adresse gewährt wird.

Webhosting hingegen ist der Dienst, der den Speicherplatz auf einem Server bereitstellt, auf dem die Inhalte der Website gespeichert und für den Zugriff über das Internet verfügbar gemacht werden. Dies umfasst die Dateien, Bilder und Datenbanken, die für das Funktionieren der Website erforderlich sind. Ein Webhosting-Anbieter stellt die technische Infrastruktur und Dienstleistungen zur Verfügung, die erforderlich sind, um eine Website aktiv und zugänglich zu halten.

Beide Komponenten sind notwendig, um eine Website online zu bringen:

  • Die Domain wäre ohne Hosting eine Adresse ohne physisches Zuhause.
  • Webhosting ohne Domain wäre wie ein Haus ohne Adresse, sodass niemand es finden kann.

Damit Nutzer eine Website aufrufen können, wird der Domainname durch das Domain Name System (DNS) in die zugehörige IP-Adresse des Servers übersetzt, auf dem das Webhosting erfolgt. Diese enge Verbindung ermöglicht es den Nutzern, Websites einfach durch Eingabe der Domain in die Browserleiste aufzurufen, während das Webhosting sicherstellt, dass die Inhalte der Website jederzeit verfügbar sind.

Wie kann ich meine E-Mails mit meinem Webhosting-Konto verwalten?

Webhosting E-Mails verwaltenDas Verwalten von E-Mails über ein Webhosting-Konto beginnt mit Einführung in das Hosting von E-Mail-Diensten. Die meisten Webhosting-Anbieter bieten integrierte E-Mail-Dienste an, die es ermöglichen, E-Mail-Konten zu erstellen und zu verwalten, die auf Ihrer eigenen Domain basieren.

Beim Einrichten eines E-Mail-Kontos sind folgende Schritte zu beachten:

  1. Anmelden im Webhosting-Kontrollpanel:
    • Zugang zum cPanel oder einem vergleichbaren Verwaltungs-Tool Ihres Webhosting-Anbieters.
  2. E-Mail-Konten erstellen:
    • Wahl des Menüpunkts ‚E-Mail-Konten‘ oder ähnlich.
    • Festlegung von E-Mail-Adressen und dazugehörigen Passwörtern.
  3. Konfigurationseinstellungen:
    • Nutzung von SMTP-, IMAP- oder POP3-Einstellungen, um E-Mail-Programme wie Outlook oder Thunderbird zu konfigurieren.

Webmail-Clients erlauben die direkte Verwaltung von E-Mails über einen Webbrowser:

  • Zugang zu Webmail:
    • Finden Sie die Webmail-Option im Kontrollpanel.
    • Loggen Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrem Passwort ein.
  • Nutzung von Webmail-Funktionen:
    • Senden und Empfangen von E-Mails.
    • Organisieren von E-Mails in Ordnern.
    • Verwalten von Kontakteinträgen.

Die Verwendung von Webmail-Clients ist ein unkomplizierter Weg, um auf E-Mails zuzugreifen, ohne zusätzliche Software installieren zu müssen. Anbieter wie Hostinger und Host Europe bieten Anleitungen, um die nötigen Schritte durchzuführen und das Beste aus dem E-Mail-Hosting herauszuholen.

Wie optimiere ich die Leistung meiner Website?

Webhosting Leistung optimierenBedeutung von Ladezeiten: Die Ladezeiten einer Website sind kritisch für die Benutzererfahrung und das SEO-Ranking. Benutzer erwarten schnelle Reaktionszeiten, und Suchmaschinen bevorzugen Websites, die schneller laden, was sich in den Suchergebnissen widerspiegelt.

Optimierungstechniken:

  • Caching: Implementieren Sie Caching-Mechanismen, um Inhalte schneller zu laden. Caching speichert temporär Kopien von Dateien, sodass sie bei folgenden Anfragen schneller abgerufen werden können.
  • Bildkomprimierung: Reduzieren Sie die Dateigröße Ihrer Bilder ohne signifikanten Qualitätsverlust. Werkzeuge wie TinyPNG können hierbei helfen.
  • Minimierung von Code: Entfernen Sie unnötigen Code und nutzen Sie Tools zur Minimierung von CSS und JavaScript.

Skalierung der Website:

  1. Anpassungsfähiges Hosting: Wählen Sie ein Hosting-Paket, das mit Ihrem Traffic skaliert. Dienste wie SiteGround bieten verschiedene Optionen für wachsende Websites.
  2. Content Delivery Network (CDN): Nutzen Sie ein CDN, um Inhalte geografisch verteilt zu speichern und schneller an Benutzer weltweit zu liefern.
  3. Serverantwort optimieren: Überwachen Sie die Leistung Ihres Servers und stellen Sie sicher, dass er effizient auf Seitenanfragen antwortet.

Welche Grundlagen der Website-Verwaltung sollte ich kennen?

Webhosting Welche Grundlagen werden benötigt?Beim Verwalten einer Website ist es entscheidend, eine feste Grundlage in verschiedenen Schlüsselbereichen zu haben. Ein Control Panel stellt die Kommandozentrale dar, von der aus Nutzer ihre Hosting-Ressourcen verwalten können. Zu den wesentlichen Funktionen gehören die Dateiverwaltung, Datenbankverwaltung, E-Mail-Setup und Zugriffsrechte.

Domains und DNS-Einstellungen sind das Rückgrat einer jeden Website, da sie bestimmen, wie Besucher die Seite finden. Eine Domain ist der eindeutige Name, der eine Website kennzeichnet, während Subdomains es ermöglichen, einzelne Bereiche einer Website zu organisieren und zu trennen. Der Domain Name System (DNS) übersetzt den Domainnamen in eine IP-Adresse, damit Browser die Website aufrufen können.

Sicherheitsmaßnahmen und regelmäßige Updates sind notwendig, um eine Website zu schützen. Regelmäßige Backups sind unerlässlich, um Daten vor Verlust zu sichern, und die Aktualisierung von Software und Plugins hilft, Schwachstellen zu schließen.

SicherheitsaspektWichtigkeit
Regelmäßige BackupsHoch
Aktualisieren von SoftwareHoch
Firewall-EinsatzEmpfehlenswert

Durch die Anwendung dieser Grundlagen kann sichergestellt werden, dass eine Website zuverlässig und sicher läuft.

Was sind die typischen Kosten für Webhosting und worauf sollte ich achten?

Typische Kosten beim WebhostingBeim Abschluss eines Webhosting-Vertrags spielen verschiedene Kostenfaktoren eine Rolle. Diese umfassen oft die Grundgebühr, die Domain-Registrierung und eventuelle Zusatzleistungen wie SSL-Zertifikate oder Backup-Services. Einfache Webhosting-Pakete sind bereits für weniger als 5 Euro pro Monat erhältlich, während Leistungen für umfangreichere Webseiten entsprechend mehr kosten können.

Kostenkomponenten im Überblick:

  • Grundgebühr: Monatlicher Tarif für das Hosting selbst.
  • Domain: Jährliche Kosten für die Registrierung der Internetadresse.
  • Zusatzleistungen: Extras wie E-Mail-Postfächer, Datenbanken oder Sicherheitsfeatures.

Kunden sollten zunächst den eigenen Bedarf ermitteln. Für kleine, private Webseiten reichen oft günstige Basispakete, während für größere Projekte, wie beispielsweise Onlineshops, umfangreichere Tarife notwendig sind.

Tipps für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis:

  1. Bedarfsanalyse: Wie viel Speicherplatz, Bandbreite und welche technischen Funktionen werden benötigt?
  2. Skalierbarkeit: Sind Tarifwechsel ohne größeren Aufwand möglich?
  3. Transparenz: Keine versteckten Kosten und klare Vertragsbedingungen.

Nicht nur der Preis, sondern auch Serviceleistungen wie die Erreichbarkeit und technischer Support sind entscheidend. Eine hohe Verfügbarkeit und schnelle Ladezeiten sind ebenso wichtige Faktoren, die es zu beachten gilt. Es lohnt sich daher, vor dem Abschluss eines Vertrags sowohl Preisvergleiche anzustellen als auch Erfahrungsberichte und Testergebnisse zu studieren.

Wie kann ich meine Website vor Sicherheitsrisiken schützen?

Webhosting SicherheitsrisikenGrundlegende Sicherheitsmaßnahmen sind entscheidend, um Websites vor Sicherheitsrisiken zu schützen. Zu diesen Maßnahmen gehört vor allem die Verwendung eines TLS (SSL) Zertifikats. Dies stellt sicher, dass der Datenverkehr zwischen dem Browser des Nutzers und dem Server verschlüsselt ist, was das Risiko von Datenabfang und Manipulation reduziert.

Ebenso wichtig ist die Verwendung von starken und sicheren Passwörtern. Diese sollten eine Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen sein und vermieden werden, leicht erratbare Informationen wie Geburtsdaten oder einfache Muster zu nutzen.

Regelmäßige Sicherheitsprüfungen sind ebenso unerlässlich. Dazu gehören Penetrationstests, um Schwachstellen zu identifizieren, und die Überprüfung auf Malware. Man sollte nicht nur die eigene Website regelmäßig überprüfen, sondern auch darauf achten, dass alle genutzten Systeme und Plug-ins kontinuierlich aktualisiert werden. Updates sind oft Reaktionen auf bekannte Sicherheitslücken und schließen diese effektiv.

Die folgenden Schritte sollten beachtet werden, um die Sicherheit weiter zu erhöhen:

  • Eingaben validieren: Sicherstellen, dass die Eingaben auf der Website überprüft werden, um Angriffe wie SQL-Injection und Cross-Site Scripting (XSS) zu vermeiden.
  • Sicheres Session Management: Eine korrekte Handhabung von Sessions und Cookies ist wichtig, um Identitätsdiebstahl entgegenzuwirken.
  • Backups anlegen: Regelmäßige Sicherungen der Website-Daten ermöglichen eine schnelle Wiederherstellung im Falle eines Angriffs.

Indem man diese Strategien konsequent anwendet, kann die Sicherheit der Website maßgeblich erhöht werden.

Welche Ressourcen stehen mir bei Problemen mit dem Webhosting zur Verfügung?

Webhosting Ressourcen bei ProblemenBei Problemen mit dem Webhosting bieten die meisten Anbieter mehrere Support-Optionen an, um rasche und effiziente Hilfe zu gewährleisten:

  • Live-Chat: Hier können Nutzer in Echtzeit Fragen stellen und erhalten oft umgehend Antworten.
  • Ticketsystem: Für komplexere Anliegen kann ein Ticket erstellt werden, das meist innerhalb weniger Stunden bearbeitet wird.
  • Telefon: Direkter Kontakt ist über eine Hotline möglich, was bei dringenden Problemen hilfreich sein kann.

Darüber hinaus gibt es umfangreiche Selbsthilferessourcen:

  • Knowledge Base: Online-Datenbanken bieten Anleitungen und Antworten auf häufig gestellte Fragen.
  • Foren: Hier teilen Nutzer ihre Erfahrungen und Lösungen, was bei spezifischen Problemen unterstützend wirken kann.

Zu erkennen, wann professionelle Hilfe notwendig ist, ist wichtig. Bei wiederkehrenden oder komplexen Problemen, die nicht über standardmäßige Supportkanäle oder Selbsthilfe gelöst werden können, sollte man nicht zögern, Experten hinzuzuziehen. Zu diesen kritischen Momenten zählen Sicherheitsverletzungen, Serverausfälle oder tiefgreifende technische Störungen, bei denen die Betriebsfähigkeit der Website beeinträchtigt ist.

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